Warum ist die Unterscheidung so wichtig?
Illegale Anbieter entziehen sich der staatlichen Aufsicht. Das bedeutet für die Spielenden:
Kein Spielerschutz: Schutzmechanismen wie das Sperrsystem OASIS werden oft ignoriert.
Suchtgefahr: Ohne Einsatzlimits und Überwachung ist das Risiko, die Kontrolle zu verlieren, massiv erhöht.
Rechtliche Unsicherheit: Gewinne werden oft nicht ausgezahlt, und die Teilnahme an illegalem Glücksspiel kann rechtliche Konsequenzen haben.
Die wichtigsten Tipps der GGL auf einen Blick:
- Die Whitelist prüfen: Nur Anbieter, die auf der offiziellen „Whitelist“ der GGL stehen, verfügen über eine deutsche Erlaubnis.
- Impressum checken: Seriöse Anbieter haben einen klaren Firmensitz und eine deutsche Lizenznummer im Fußbereich ihrer Webseite.
- Zahlungsmethoden: Illegale Anbieter nutzen oft verschleierte Zahlungswege.
Unser Fazit: Prävention beginnt mit Wissen
Als Beratungsnetzwerk in Mecklenburg-Vorpommern begrüßen wir diesen Vorstoß der GGL. Illegales Glücksspiel zielt oft bewusst auf Menschen ab, die bereits ein problematisches Spielverhalten zeigen, indem Werbeverbote und Schutzregeln umgangen werden.
Wichtig: Eine deutsche Lizenz garantiert zwar die Einhaltung von Regeln, schließt aber das Risiko einer Suchtentwicklung nicht aus. Auch legales Glücksspiel kann süchtig machen.
Weitere Informationen & Download
Die vollständige Broschüre können Sie direkt auf der Webseite der GGL herunterladen oder dort als Printmedium bestellen: Link zur GGL-Pressemitteilung und Broschüre
Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Unterstützung? Wenn Sie das Gefühl haben, die Kontrolle über Ihr Spielverhalten zu verlieren – egal ob bei einem legalen oder illegalen Anbieter – sind wir für Sie da. Nutzen Sie unsere Beratungsstellensuche, um anonyme Hilfe in Ihrer Nähe in MV zu finden.
Quelle: Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder [Abruf 21.01.2026]